Hochsensibilität · Hochbegabung · Berufliche Orientierung
Du kannst deinen Job. Passt er auch zu dir?
Du erledigst deine Aufgaben, übernimmst Verantwortung und hältst den Laden mit am Laufen. Trotzdem bist du abends erschöpft. Oder du fragst dich, wann du zuletzt etwas getan hast, das dich fachlich wirklich interessiert.
Ich begleite hochsensible und hochbegabte Menschen, die ihre berufliche Situation verändern möchten. Gemeinsam schauen wir auf deine Fähigkeiten, deine Arbeitsbedingungen und die Frage, wie dein nächster Schritt aussehen kann.
Für deine aktuelle Rolle oder eine berufliche Neuorientierung.
Wenn Arbeit zu viel Kraft kostet
Du funktionierst. Aber vieles von dir bleibt auf der Strecke.
Vielleicht hast du dir angewöhnt, weniger nachzufragen. Du bemerkst einen Widerspruch, sprichst ihn aber nicht mehr an. Eine Idee behältst du für dich, weil du die Diskussion darüber schon zu kennen glaubst.
Gleichzeitig erfüllst du deine Aufgaben. Von außen gibt es wenig Anlass, etwas zu verändern. Für dich fühlt sich der Alltag trotzdem zunehmend anstrengend oder leer an.
Dann lohnt es sich, genauer hinzusehen: Was kostet dich Kraft? Was fehlt dir? Und wie viel davon hängt mit den Bedingungen zusammen, unter denen du arbeitest?
Viel Betrieb, wenig Konzentration
Nachrichten, Gespräche, spontane Rückfragen. Du bist den ganzen Tag beschäftigt und kommst kaum zu der Arbeit, für die du Ruhe brauchst. Am Abend ist viel Energie verbraucht, aber eine wichtige Aufgabe liegt noch da.
Verantwortung ohne Entwicklung
Du kennst deine Aufgaben und erledigst sie zuverlässig. Was dir fehlt, sind anspruchsvolle Fragen, neue Themen oder die Möglichkeit, etwas mitzugestalten. Noch mehr vom Gleichen bringt dich beruflich nicht weiter.
Ständige Anpassung
Du überlegst, wie ausführlich du etwas erklären darfst, ob deine Nachfrage stört oder wann du besser schweigst. Diese Selbstkontrolle gehört längst zu deinem Arbeitsalltag. Leicht wird sie dadurch nicht.
Hochsensibilität und Hochbegabung im Beruf
Was du brauchst, lässt sich nicht aus einem Etikett ablesen.
Vielleicht hat dir der Begriff Hochsensibilität oder Hochbegabung geholfen, deine Erfahrungen besser einzuordnen. Die beruflichen Fragen bleiben trotzdem konkret: Welche Aufgaben interessieren dich? Wie möchtest du arbeiten? Welche Belastungen willst du nicht länger hinnehmen?
Hochsensibilität und Hochbegabung sind unterschiedliche Begriffe. Daraus ergibt sich weder ein einheitliches Berufsprofil noch automatisch eine bestimmte Stärke. Deshalb schauen wir auf das, was du tatsächlich mitbringst und im Arbeitsalltag erlebst.
Vielleicht bearbeitest du gern komplexe Probleme. Vielleicht liegt dir das genaue Zuhören oder du findest Fehler in Abläufen. Entscheidend für deine Orientierung ist, welche Fähigkeiten du einsetzen möchtest und wo du dafür ausreichend Spielraum bekommst.
Woran wir arbeiten können
Klarer benennen, was du kannst. Genauer wissen, was du suchst.
„Ich muss hier weg“ kann ein Ausgangspunkt sein. Für eine berufliche Entscheidung brauchst du allerdings mehr: eine Vorstellung davon, was sich verändern soll und woran du eine passende Aufgabe oder einen passenden Arbeitgeber erkennst.
Fähigkeiten greifbar machen
Was gelingt dir konkret?
Wir schauen auf Aufgaben und Situationen, in denen du etwas beitragen konntest. Was hast du verstanden, gelöst oder verbessert? So kannst du deine Fähigkeiten anhand von Erfahrungen beschreiben und im Gespräch verständlich machen, welche Verantwortung du übernehmen möchtest.
Arbeitsbedingungen klären
Was brauchst du im Alltag?
Ungestörte Arbeitszeit, fachlicher Austausch, klare Zuständigkeiten oder mehr eigene Entscheidungen: Wir unterscheiden, was dir wichtig ist und was du wirklich brauchst. Daraus entstehen Kriterien, mit denen du deine aktuelle Stelle und andere Angebote genauer prüfen kannst.
Die Richtung konkretisieren
Welche Veränderung passt jetzt?
Andere Aufgaben, ein interner Wechsel oder eine neue berufliche Richtung: Wir betrachten deine Möglichkeiten ebenso wie deine Verpflichtungen. Eine Entscheidung muss zu deinem Leben passen, auch finanziell und zeitlich.
Die Begleitung richtet sich nach deinem Anliegen. Du musst zu Beginn weder ein fertiges Berufsziel noch einen Plan für den Wechsel mitbringen.
Bleiben oder gehen?
Bevor du den Job wechselst: Was soll danach anders sein?
Ein anderer Arbeitgeber löst nicht automatisch das, was dich heute belastet. Wenn du deine Kriterien noch nicht kennst, kann eine neue Stelle auf dem Papier gut aussehen und im Alltag dieselben Schwierigkeiten mitbringen.
Umgekehrt musst du nicht bleiben, nur weil du deine Arbeit beherrschst oder dein Umfeld keinen Grund für einen Wechsel sieht. Wir prüfen, was sich verändern lässt und wo deine Möglichkeiten in der aktuellen Rolle enden.
Die aktuelle Rolle verändern
Lassen sich Aufgaben anders verteilen? Gibt es Raum für ein eigenes Projekt? Welche Absprachen würden dir konzentriertes Arbeiten erleichtern? Wir konkretisieren, was du ansprechen und verhandeln möchtest.
Andere Möglichkeiten prüfen
Vielleicht passt dein Fachgebiet, aber die Position nicht. Dann lohnt sich ein Blick auf andere Aufgaben oder Teams, bevor du deine gesamte berufliche Erfahrung infrage stellst.
Einen Wechsel vorbereiten
Wenn du gehen möchtest, helfen konkrete Kriterien bei der Suche. Welche Fragen willst du im Bewerbungsgespräch stellen? Was möchtest du über Aufgaben, Zusammenarbeit und Entscheidungsspielräume erfahren?
Die frage
Ich kenne die Frage: Warum fällt mir das so schwer, obwohl ich so viel kann?
Ich bin selbst hochsensibel. Überforderung, das Gefühl von Isolation und Zweifel an den eigenen Fähigkeiten kenne ich aus meinem Leben.
Ich habe gelernt, meine Sensibilität ernst zu nehmen und mich weniger dafür zu verurteilen. Heute begleite ich Menschen, die sich beruflich neu ausrichten möchten und dabei ihre eigenen Bedürfnisse nicht länger übergehen wollen.
Meine Begleitung
Deine Erfahrung ist der Ausgangspunkt.
Mich interessiert, welche Aufgaben dir liegen, wann du dich zurückhältst und was du schon versucht hast. Wir schauen ebenso auf deine Arbeitsbedingungen wie auf die Erwartungen, die du an dich selbst stellst.
Daraus entwickeln wir berufliche Möglichkeiten, die du für dich prüfen kannst. Du entscheidest, welche davon du weiterverfolgen möchtest.
Von der Frage zum nächsten Schritt
Berufliche Orientierung muss im Alltag brauchbar werden.
Mehr über dich zu wissen hilft dann, wenn du damit etwas anfangen kannst. Deshalb verbinden wir die Reflexion mit konkreten Entscheidungen und Gesprächen, die für dich anstehen.
Die Situation auseinandernehmen
Was belastet dich an den Aufgaben, was an der Zusammenarbeit und was an den Rahmenbedingungen? Wir bringen Ordnung in das, was sich bisher vielleicht nur nach „Es passt nicht“ anfühlt.
Möglichkeiten gegeneinander abwägen
Wir vergleichen deine Optionen mit dem, was du brauchst und erreichen möchtest. Dabei betrachten wir auch Unsicherheiten, notwendige Kompromisse und die Frage, welche Informationen dir noch fehlen.
Den nächsten Schritt vorbereiten
Das kann ein Gespräch über deine Rolle sein, eine gezielte Recherche zu einem anderen Berufsfeld oder die Prüfung einer konkreten Stelle. Du legst fest, was du als Nächstes angehst.
Häufige Fragen
Vor deinem ersten Gespräch.
Geht es auch, wenn ich meinen Job behalten möchte?
Ja. Berufliche Orientierung kann bedeuten, deine aktuelle Rolle zu verändern. Beispielsweise durch andere Aufgaben, klarere Zuständigkeiten oder Gespräche über deine Entwicklung. Ein Jobwechsel ist eine Möglichkeit, kein vorgegebenes Ziel.
Was, wenn ich noch gar nicht weiß, wohin ich möchte?
Dann beginnen wir mit dem, was du bereits benennen kannst: Was fehlt dir? Welche Aufgaben interessieren dich? Was möchtest du so nicht weiterführen? Daraus lassen sich erste Kriterien und Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft entwickeln.
Muss ich hochsensibel und hochbegabt sein?
Nein. Das Angebot richtet sich an hochsensible oder hochbegabte Menschen sowie an Menschen, auf die beides zutrifft. Im Kennenlerngespräch besprechen wir dein Anliegen und schauen, ob die Begleitung dazu passt.
Wird jede Schwierigkeit mit Hochsensibilität erklärt?
Nein. Aufgaben, Arbeitsorganisation, Konflikte und eigene Erwartungen verdienen einen gesonderten Blick. Eine belastende Situation lässt sich nicht allein mit einem Persönlichkeitsmerkmal erklären.
Wie klären wir Umfang und Kosten?
Im Kennenlerngespräch sprechen wir darüber, wobei du Unterstützung suchst. Bevor du dich für eine Zusammenarbeit entscheidest, klären wir den vorgesehenen Rahmen und die Konditionen.
Dein Gespräch mit mir
Du musst noch nicht wissen, wie dein nächster Job heißt.
Vielleicht möchtest du zunächst verstehen, warum dein aktueller so viel Kraft kostet. Oder herausfinden, welche Aufgabe dich wieder interessieren würde. Erzähl mir, wo du gerade stehst. Wir besprechen, ob ich dich dabei unterstützen kann.
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